C15

SAMMLUNG
ULLA UND HEINZ LOHMANN
HAMBURG

 
 

Alke Brinkmann

Malerei

Unter dem Titel "ADELE I, LILLYS BEIN UND DIE ELBE" präsentierte Alke Brinkmann von Septemeber bis Dezember 2003 ihre neuesten Arbeiten im Ausstellungsraum C15.

„Das Moment des "Hier und Jetzt" bestimmt Alke Brinkmanns Bildfindungen, die trotz formaler Heftigkeit weit davon entfernt sind, .zur Gattung der "Wilden Malerei" gerechnet zu werden. Unruhe, Ungeklärtes ist zwar in dieser Kunst zu spüren, aber auch Sentiment und Stellungnahme. Beides muß zwangsläufig ins Spiel kommen, wenn einer sich die Wirklichkeit zum Modell für seine Malerei nimmt und die Leinwand als Schauplatz seiner Reflexionen über das "Ungeheure".

Nach meinem Tode ..., 220 cm x 80 cm, Öl auf Leinen, 2002

Nach meinem Tode ..., 2002, Öl auf Leinen,220 cm x 80 cm
SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN, HAMBURG

Alke Brinkmann ergreift mit ihren Bildern Partei, sie engagiert sich, sie bezieht Stellung. Das ist oft unbequem. Unbequem, weil sich diese Arbeiten einer rein ästhetischen und damit oberflächlichen Rezeption verweigern. Alke Brinkmanns Werk stellt Ansprüche an sich und an den Betrachter. Die Künstlerin gibt sich nicht mit Erreichtem zufrieden, sie läßt kein selbstzufriedenes Ausruhen zu. Es ist dieses unübersehbare Wollen. das Alke Brinkmanns Kunst so kraftvoll, so überzeugend macht.“

Dr. Barbara Stark, Städtische Museen Konstanz

Laudatio für Alke Brinkmann
Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler der Stadt Konstanz, 1995

 

Alke Brinkmann
lebt und arbeitet in Berlin

 
Alke Brinkmann, Malerin
 
1967 geboren in Saarbrücken
aufgewachsen in der Schweiz,
Canada und Konstanz am Bodensee
1986 Zeichenstipendium an der Boston University
1990-1995 Studium an der HdK, Berlin
1990-1993 Künstlerinitiative „artists need studios“, Performances in diversen Museen
1995 Meisterschülerin, Förderpreis für junge Kunst der Stadt Konstanz
1999-2000 Freie Mitarbeit bei der FAZ Berlin
 

Einzelausstellungen / Projekte

 
2003 „Adele I, Lillys Bein und die Elbe“,
C15 SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN, Hamburg
„Immer nur das Eine“, Ausstellungsprojekt mit Dieter Hacker, Raab Galerie Berlin
2001 „LA SILENCE DE LA MER „, Raab Galerie, Berlin
1999 „Der Kohl Das Bild Ein Manifest“, Raab Galerie, Berlin
1998 Bühnenbild für „Liebhaber“, Regie: Klaus Schultze, Stükke, Berlin
1997 „Im Atelier“, Chaos Art Galerie, Hamburg
Bühnenbild für „Torquato Tasso“, Regie: T. Bockelmann, Städt. Bühne Münster
1996 „Tote Menschen“ – Fragmente III, Raab Galerie, Berlin
Bühnenbild für „Kinderlieber“, Regie: Klaus Schultze, Stükke, Berlin
1995 „Tote Menschen“ – Fragmente I, Galerie M, Wilhelmshaven
„Tote Menschen“ – Fragmente II, Kulturzentrum der Stadt Konstanz
1993 Bilder für „Stükke für die Großstadt“, Stükke, Berlin
1992 „Söhne für Deutschland“, GSD Galerie, Berlin
1990 „O.T.“ Space Agency, Berlin
 

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

 
2002 Messe Bruessel, Raab Galerie, Berlin
Malerei aus Berlin, Raab Galerie, Berlin
2001 „MORGEN IST HEUTE“, Sammlung Ulla und Heiz Lohmann, Hamburg
2000 Messe in Madrid, Raab Galerie, Berlin
„Paare“, Raab Galerie, Berlin
1999 „Rote Liebe“, Raab Galerie, Berlin
Kölnmesse, Raab Galerie
1998 „Landschaften“, Raab Galerie, Berlin
Auktion, Kunsthaus Schaller, Stuttgart
Kölnmesse, Raab Galerie
1997 „Wahrnehmung“, Kunstverein Gescher
„Wahrnehmung“, Artline Borken, Galerie Open Art, Borken
„Portraits“, Raab Galerie, Berlin
Kölnmesse, Raab Galerie
1996 „Wahrnehmung“, Kölnmesse, Galerie Schüppenhauer
Kölnmesse, Raab Galerie
1995 „Von Innen nach Außen“, Galerie Wiese, Rotenburg / Wümme
„non concept, 8 Visionen aus Berlin“, Chaos Art Galerie, Hamburg
Kölnmesse, Raab Galerie, Berlin
1994 „Dr. Mutabors zweiter Frühling“, Raab Galerie, Berlin
„X Position“, Akademie der Künste, Berlin, (30 Künstler), Konzeption und Organisation mit Romen Banerjee
„Race Sex and Gender“, Raab Galerie, London
„Summertime“, Raab Galerie, Berlin
Kölnmesse, Raab Galerie
1993 „KN neu“, Kunstverein Konstanz
„Art of the 90`s“, Space Agency, Berlin
Galerie de Zon, Kunstmesse Groningen, Holland
1992 „Künstlersturz“, Galerie im Turm, Berlin
„Umbau“, Friedrichstraße, Berlin
 
1991 “Ateliernotstand“ Elefantenpressgalerie, Berlin
1990 Klasse Petrick, HdK Berlin
1988 Gruppe Leuschnerdamm, Berlin
 

Bibliografie (Auswahl)

 
2000 „The Pugstalkers“, „Schatz, ich will einen Hund“, von Alke Brinkmann und Sinje Ollen, Herausgeber: 3D Verlag
1999 „Stadtgeschichten“ von Alke Brinkmann und Nina Petrick, Edition Raab Nr:66/99
1996 „Alke Brinkmann, Schto djelatch und Ehe“, Herausgeber Romen Banerjee, Alke Brinkmann, Raab Galerie
1994 „X Position“, Junge Kunst in Berlin, Herausgeber: Romen Banerjee, Alke Brinkmann, Akademie der Künste (Berlin)
1992 Videofilmdokumentation, „Umbau“
 

Weitere Informationen über Alke Brinkmann unter: www.alke-brinkmann.de

 
 

Ausgewählte KünstlerInnen der Sammlung:

Böttcher | Bohlender | Braumüller | Brinkmann | Bromma | Dammit | Geldmacher | Hartwell | Heikenwälder & Maaß | Jurszo | Kippe | Klein | Kroko | Krüger | Kürschner
Länger | Liekam | Maaß | Maksa | Malik | Mariotti | Möbius | Petschatnikov | Sandmann | Sehy | Sili | Stange | Traubenberg | Vieg | Vogler | Yim

 
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